Brand- und Gefahrenschutz ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung. Werkfeuerwehrleute übernehmen Verantwortung für Sicherheit in großen Unternehmen. Der Fokus liegt auf schneller, kompetenter und organisierter Hilfe. Zum Aufgabenfeld gehört das Vorbeugen von Brand- und Explosionsgefahren, das Retten, Löschen, Bergen und Schützen.
Vorbeugung spielt eine wichtige Rolle: Gemeinsam mit Teammitgliedern und anderen Auszubildenden werden Maßnahmen ergriffen, um Risiken zu minimieren. Dazu gehört auch die Kontrolle, dass keine Personen im Fahrstuhl eingeschlossen bleiben und möglichst keine Brände entstehen.
Im Rettungssanitätsdienst sorgt die Werkfeuerwehr für eine schnelle medizinische Erstversorgung. Ziel ist es, im Notfall Schäden für Menschen so gering wie möglich zu halten.
Zusätzliche Aufgaben umfassen administrative Tätigkeiten, die fachliche Aus- und Weiterbildung sowie die Pflege und Wartung von Geräten und Fahrzeugen.
Ausbildungsinhalte
Die Ausbildung ist in 2 Abschnitte unterteilt:
In den ersten 18 Monaten stehen handwerkliche Fähigkeiten wie Metallbearbeitung, Elektrotechnik und Holzverarbeitung im Mittelpunkt. Zusätzlich wird das Deutsche Sportabzeichen erworben.
Im zweiten Abschnitt folgt die feuerwehrtechnische Ausbildung. Dazu zählen Feuerwehrgrundausbildung, Atemschutzgrundausbildung, Sprechfunkzeugnis, Maschinist für Löschfahrzeuge und weitere Qualifikationen. Ergänzend kommen die Ausbildung zum Rettungssanitäter und Rettungsschwimmer sowie der Erwerb des Führerscheins Klasse C/CE hinzu.
Rahmenbedingungen
Ausbildungsbeginn
1. September
Dauer
3,5 Jahre
Ausbildungsvergütung
1.218,26 Euro im 1. Jahr
1.268,20 Euro im 2. Jahr
1.314,02 Euro im 3. Jahr
1.377,59 Euro im 4. Jahr
Berufsschule
Friedrich-Ebert-Schule in Esslingen-Zell
(1 bis 2 Tage pro Woche Berufsschule, restliche Zeit am Flughafen Stuttgart)